
Urlaub ist angesagt – und damit schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was zum Jahresende endgültig ansteht: mein Ruhestand. Immer wieder werde ich gefragt: „Und, hast du schon Pläne? Weißt du, was du dann machst?“
Nun ja, ehrlich gesagt: Ich plane, meine Tage ungefähr so zu verbringen wie jetzt im Urlaub. Nur eben ohne Arbeit. Klingt ziemlich entspannt – und genau das probiere ich in diesen Tagen schon mal aus. Eine Art Generalprobe fürs Rentnerleben.
Früher Start in den Tag
Heute Morgen: 6.45 Uhr. Frühstück erledigt, Zeitung gelesen, und seit einer Viertelstunde sitze ich am Blog. Ja, genau an diesem Beitrag, der eigentlich vom Urlaub und meinem Ruhestandsvorgeschmack handeln soll.
Eigentlich war der Text sogar schon fertig – fein säuberlich in meine Diktier-App gesprochen. Nur leider habe ich ihn dann mit einem beherzten Klick ins digitale Nirwana geschickt. Also nochmal von vorne. Typisch, oder? Aber immerhin eine gute Übung in Geduld, die ich im Ruhestand sicher brauchen kann.
Zwischen Blog und Bizeps
Wenn der Beitrag hier fertig ist, geht’s weiter ins Fitnessstudio – meine gute alte „Muckibude“. Heute stehen Schultern und Arme auf dem Plan. Normalerweise schaffe ich das nur an Homeoffice-Tagen, weil die Zeit sonst einfach nicht reicht. Aber im Urlaub – da läuft die Uhr irgendwie langsamer.
Vorher muss ich allerdings noch meine Smart-Gym-App anpassen. Gestern habe ich beim Brust- und Rückentraining den Plan kurzerhand kreativ erweitert – sprich: Übungen vertauscht, Gewichte geändert und die Reihenfolge auf links gedreht. Mal sehen, ob das heute wieder nötig ist. Erst wenn die App zufrieden ist, darf das Eisen scheppern.
Ehefrau, Ehrenamt und Erledigungen
Nach dem Sport wartet zu Hause erstmal meine Frau – und, wie sollte es anders sein, ein ausführlicher Schnack. Danach noch ein paar Vorbereitungen für ehrenamtliche Termine in dieser Woche.
Nach dem Mittagessen steht dann endlich Radfahren auf dem Programm. Heute allerdings nicht zum gemütlichen Dahinrollen, sondern mit mehreren Stationen, an denen ich Dinge zu erledigen habe. Das wird locker den ganzen Nachmittag füllen. Wie der Abend aussieht? Mal sehen – Rentner in Probephase lassen sich gern überraschen.
Tour de Verkehrswende und echte Ferien
Ab Mittwoch nimmt das Programm dann richtig Fahrt auf: Die Tour de Verkehrswende kommt in den Rhein-Erft-Kreis, und ich werde ein Stück mitradeln und bei einigen Aktionen mitmischen. Nächste Woche geht’s dann endgültig in den „richtigen“ Urlaub – natürlich auch mit dem Rad. Davon erzähle ich aber ein andermal.
Fazit: Mehr Zeit, bitte!
Im Moment sind meine Tage viel zu kurz. Mehr Zeit und Raum schaden da ganz sicher nicht – und genau das bringt der Urlaub (und bald auch der Ruhestand). Ich werde hier weiter berichten, vielleicht ist das ja auch spannend für diejenigen unter euch, die in einer ähnlichen Situation sind.
Hoffentlich kann ich den einen oder anderen Tipp geben – aber mindestens genauso gespannt bin ich auf eure Erfahrungen.
Wie macht ihr das? Erzählt mal!
Bleiben wir in Kontakt – und bleibt in Bewegung. 🚴
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