
Ahoi, liebe Pedalritter:innen, Fahrrad-Fans und alle, die den Weg hierher gefunden haben! Schön, dass ihr wieder reinschaut in meinen täglichen Blog – hier bei warumichradfahre.blog dreht sich ja alles um die tollen Seiten des Radlerlebens.
Gestern gab’s für mich eine etwas andere Critical Mass Köln-Ausgabe. Ich hatte nämlich einen festen Plan: Gegen Viertel nach sieben wollte ich im Filmhaus Köln sein und musste ja bei der Fahrt dafür sorgen. Der Grund? Ein Film, für den mein Interesse geeckt worden war: „Fahrraddiebe“. Wenn schon mal ein Fahrradfilm in Köln über die Leinwand flimmert, muss ich natürlich dabei sein, oder, erst recht nach so einer Vorbereitung….. 😉
Tatsächlich fand der Film im Kinosaal des Filmhauses Köln vor einem (für mich) unerwartet großen Publikum statt – wirklich toll! Einige waren, genau wie ich, direkt von der Critical Mass mitgekommen, die übrigens (wieder mal) keinen neuen Teilnehmer:innen-Rekord aufgestellt hat. Ich durfte sogar vorab ein paar Takte zur Critical Mass-Bewegung sagen. Eine Ehre!
Der Film selbst war kein Kurzfilm, sondern ein echter Abendfüller und richtig spannend! Er handelt vom verzweifelten Kampf eines Mannes, dem sein Fahrrad gestohlen wurde – dabei braucht er es dringend für seine Arbeit. Gemeinsam mit seinem Sohn jagt er jeder Spur hinterher, um es wiederzufinden. Besonders beeindruckend war die schauspielerische Leistung des Kindes. Die Handlung stockte nie, und ehrlich, die eineinhalb Stunden sind nur so verflogen.
Achtung: Spoiler-Alarm!
Und dann kam das Ende… Jetzt wird’s tricky: Soll ich spoilern? Also, wer den Film noch nicht kennt und ihn unbedingt noch sehen will, sollte jetzt lieber einen Bogen um die nächsten Zeilen machen. Lest besser morgen wieder rein!
Für alle, die mutig weiterlesen (oder den Film kennen): Es gibt kein Happy End. Der Held findet sein geliebtes Fahrrad nicht wieder und verschwindet in der Masse der Menschen im Nachkriegsitalien, seiner hoffnungslosen Situation und einer ungewissen Zukunft entgegen.
Puh, das war wirklich traurig. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so deprimiert aus einem Film gekommen zu sein. Da muss es doch einen zweiten Teil geben, oder? Ein kleines Augenzwinkern wäre für mein Radler-Gemüt schöner gewesen!
Eigentlich bin ich kein großer Fan von alten Film-„Meisterwerken“, aber so einen fesselnden und bewegenden Abend habe ich lange nicht mehr erlebt. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team im Filmhaus für die Einladung und die tolle Organisation! Ich hoffe, ich konnte mit meinem kleinen Auftritt zur Critical Mass auch ein bisschen zum Gelingen des Kinoabends beitragen.
Lasst uns doch wissen, ob ihr den Film kennt, wie er euch gefallen hat, oder ob ihr auch schon mal so traurig aus dem Kino geschlichen seid. Ich freue mich auf eure Kommentare und ein paar Likes! Also: Klick auf den Daumen, teilt den Beitrag und erzählt mir in den Kommentaren, welches euer bewegendstes Filmerlebnis war – natürlich am liebsten mit Fahrrad-Bezug!

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