#lifestyle65: Warum ein Fahrradhelm mehr als nur 08/15 sein darf

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Unbekannte, extravagant gekleidete Frau hinter dem Deko-Fahrrad im Schaufenster des Bio-Feinkostladens herr RiESTER

Eine namenlose Dame, ein Kopenhagener Helm und der Wunsch nach mehr Extravaganz 🚴‍♂️✨🎩

Sonntags darf es auf dem Blog ja gerne mal etwas Besonderes geben – und diese Geschichte passt in meiner Wahrnehmung perfekt dazu. Es geht um eine denkwürdige Begegnung mit einer extravaganten Frau in der verflossenen Woche.

Aber rollen wir das Feld von vorne auf!

Mittagstisch in Horrem: Wenn der Arbeitsweg verbindet 🍽️🚲

Am Dienstag verabredete ich mich um die Mittagszeit mit einer guten Freundin bei Herrn Riester in Horrem zu einem Treffen und gemütlichen Mittagessen. Wir kennen uns schon lange und treffen uns ab und zu ganz privat, aber natürlich auch „dienstlich“ bei verschiedenen Veranstaltungen rund um die Themen Radfahren und Energie.

Sie pendelt meistens mit dem Rad von Köln nach Horrem zur Arbeit. Dadurch teilen wir uns ein Stück gemeinsamen Weges – die Aachener Straße in und außerhalb von Köln. Als ich noch im Berufsleben stand, sind wir uns dort morgens öfter entgegengekommen. Das Essen bei Riester war also die perfekte Gelegenheit, um über Gott und die Welt zu plauschen, über das Radeln zu philosophieren und sich herzhaft über die Mängel der Aachener Straße auszutauschen.

Ein Deko-Rad, ein Mausklick und eine namenlose Dame 📸📰

Da ich etwas früher ankam, fiel mir sofort ein Fahrrad auf, das im Schaufenster des Ladens als Dekoration ausgestellt war. Als leidenschaftlicher Blogger musste ich das natürlich sofort fotografieren!

Kaum hatte ich das erste Bild im Kasten, trat eine Dame hinter das Rad, die mir zuvor schon an einem der Tische aufgefallen war. Mit einer schwungvollen Geste signalisierte sie mir, dass ich sie doch bitte zusammen mit dem Fahrrad ablichten sollte. Gesagt, getan! Siehe Titelbild!

Als das Foto gemacht war, ging ich in den Laden, setzte mich kurz zu ihr an den Tisch und fragte höflich, ob ich das Bild denn auch verwenden dürfe. „Klar!“, meinte sie wie selbstverständlich und forderte mich direkt auf, noch weitere Fotos zu machen: eines von ihr am Tisch mit der vor ihr liegenden Zeitung und eines von der Computermaus, mit der sie „mit einem Mausklick“ bezahlte.

Ich muss schon sagen: Nicht nur ihr Outfit war absolut extravagant, sondern ihre ganze Erscheinung! Ihren Namen verriet sie mir zwar nicht und ihr Gesicht wollte sie verständlicherweise nicht im Detail veröffentlicht wissen, aber für eine Dokumentation dieser spontanen Fotosession war sie völlig offen. Danach verabschiedete sich die namenlose Dame – und als meine Freundin eintraf, gingen wir zu unserem gemütlichen Teil über. Nach einer guten Stunde quatschen, essen und trinken

fuhr ich noch nach Kerpen, um mir Ersatzschrauben für meine Cleats zu kaufen. (Wenn sich die Dinger lockern und die Klickschuhe nicht mehr richtig ausrasten, kann das schließlich richtig unangenehm werden!)

Helmsuche 2026: Auf der Jagd nach der Extravaganz 🪖✨

Die Begegnung mit der namenlosen Frau hat nachgewirkt. Sie hat mich inspiriert, selbst mal wieder etwas mehr Extravaganz ins eigene Radfahr-Leben zu bringen!

Eine Idee habe ich auch schon: Da ich seit meinem Sturz konsequent immer mit Helm fahre, suche ich einen echten Hingucker. Einen extravaganten Helm habe ich sogar schon im Schrank – den habe ich vor vielen, vielen Jahren mal in Kopenhagen gekauft.

Nahaufnahme eines lächelnden Mannes mittleren Alters mit einem metallisch-roten Bell-Fahrradhelm und gold-verspiegelter Sportsonnenbrille. Der Kinnriemen des Helms ist geschlossen. Er trägt eine braune Strickjacke über einem weißen T-Shirt. Im Hintergrund ist ein heller Wandabschnitt mit angeschnittenem Text, der "FREEDOM" enthält.

Aber der hat seine besten Zeiten hinter sich und ist schlicht zu alt, um damit noch regelmäßig unterwegs zu sein. Es muss also ein neuer her! Bei Decathlon habe ich diese Woche schon gestöbert, aber dort gab es leider nur absolute 08/15-Standardmodelle.

Ich habe mich dazu einmal tiefer in die Welt der Helm-Kultur eingelesen:

  • Kopenhagen als Stil-Pionier: Dass mein alter Lieblingshelm aus Kopenhagen stammt, ist kein Zufall. Dänemark gilt seit jeher als Trendsetter für urbane Radkultur, wo Fahrradhelme nicht wie Sportgeräte wirken sollen, sondern wie Mode-Accessoires. Pionierlabels wie das dänische Unternehmen YAKKAY haben das Konzept perfektioniert, indem sie zertifizierte Helme mit austauschbaren Mützen- und Hut-Covern (vom Schiebermützen-Look bis zum Sonnenhut) kombinierten.
  • Vom Styropor-Deckel zum Style-Statement: Der Fahrradhelm hat eine beeindruckende Evolution hinter sich. Während Helme früher meist klobige, bunte Styropor-Blöcke für den Rennsport waren, verschmelzen moderne Urban-Helme heute Sicherheitstechnologien wie MIPS (Schutz vor Rotationskräften beim Aufprall) mit edlem Retro-Design, integrierter LED-Beleuchtung oder textilen Oberflächen. Sicherheit und Stil schließen sich 2026 zum Glück nicht mehr aus!

Jetzt seid ihr gefragt! 💬👇

Ich suche also weiter nach einem Helm, der maximale Sicherheit mit echter Extravaganz verbindet – abseits des Einheitsgraus.

Kennt ihr Marken, kleine Manufakturen oder ausgefallene Modelle (ob dänische Designs, urbane Retro-Helme wie Thousand oder farbenfrohe Modelle wie Melon), die aus der Masse herausstechen? Wenn ihr einen guten Tipp habt: Immer her damit in die Kommentare!

Meine Komoot Tour findet Ihr hier:

Und Bilder ohne Tracking hier:

Euer Axel! 🖐️⚙️

3 Kommentare zu „#lifestyle65: Warum ein Fahrradhelm mehr als nur 08/15 sein darf“

  1. Avatar von Gisela Benseler

    😊🚴🍀🐞🥨

  2. […] #lifestyle65: Warum ein Fahrradhelm mehr als nur 08/15 sein darf […]

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