Nachdem ich erst am Dienstag mit einem Kumpel nach Kloster Knechtsteden gerollt war, stand am Mittwoch direkt das nächste Highlight zu zweit an – und zwar ein ganz besonderes!
Ich war mit einer lieben Freundin verabredet, die sich nicht zuletzt durch meine begeisterten Berichte und eine spontane Probefahrt bei einem unserer Treffen dazu entschlossen hatte, sich ebenfalls ein Brompton G Line zuzulegen. Als ich mich neulich nach ihren ersten Erfahrungen erkundigte, kam wie aus der Pistole geschossen ein begeistertes „Gut!“. Die logische Konsequenz: Eine gemeinsame Premieren-Tour mit zwei G Lines einmal quer durch das Rheinische Revier!
Vom Geisterdorf zum Bürgerwald 🏘️🌳
Startpunkt war der Bahnhof Horrem. Von dort aus ging es direkt hinein in die tiefgreifenden Veränderungen unserer Region:
- Erste Station war Manheim-Alt – der „Ort ohne Namen“, früher schlicht bekannt als Manheim.
- Danach steuerten wir Bürgewald an – vormals Morschenich –, wo der Wandel und die Suche nach neuen Nutzungskonzepten überall greifbar sind.

- Über den Tagebau-Aussichtspunkt Oberzier ging es weiter zur wohlverdienten Einkehr: In der Brotwerkstatt in Oberzier legten wir eine gemütliche Kaffeepause ein.

Grober Schotter? Kein Problem fürs G Line! 🪨⚙️

Gut gestärkt führte unsere Route weiter entlang der Sophienhöhe. Zuerst ging es über asphatierte Wege durch eine schöne Landschaft, allerdings mit vielen und ziermlich üblen Wurzelaufbrüchen. Danach hatte ich bewusst die streckenweise recht anspruchsvollen, wassergebundenen Wege nah am Fuß der Welle gewählt. Die Beläge zeigten sich in sehr unterschiedlicher Qualität – von tiefen Pfützen über feinen Kies bis hin zu recht groben Passagen war alles dabei.



Doch was soll ich sagen? Unsere beiden G Lines meisterten den Untergrund absolut bravourös! Die dicken Reifen und die stabile Geometrie spielen auf solchen Wegen einfach ihre Stärken aus. Es macht unglaublich viel Spaß, mit diesem Rad nicht nur über glatten Asphalt zu gleiten, sondern auch abseits der Hauptwege im Revier unterwegs zu sein.
Brückenbauwerke & Revier-Blicke 🌉👀
Ein weiteres imposantes Teilstück war die Überquerung der Brücke über den Speedway bzw. die riesige Baustelle der zukünftigen Rheinwassertransportleitung bei Tollhausen. Hier bekommt man eine Ahnung davon, welche gewaltigen Erdbewegungen und Bauwerke die Region noch Jahrzehnte begleiten werden.


Über den Aussichtspunkt am Forum Terranova ging es schließlich nach insgesamt 70 Kilometern wieder zurück.

Fazit: Es waren 70 Kilometer Revier pur mit faszinierenden Einblicken in den laufenden Strukturwandel. Vor allem aber war es eine wunderschöne Fahrt mit tollen Gesprächen, bester Gesellschaft und reichlich Fachsimpeleien über das neue Brompton-Fahrgefühl. Eins steht fest: Das machen wir definitiv noch einmal!
Die Komoot Tour gibt es hier:
Bist du auch schon mit Gleichgesinnten auf demselben Radmodell unterwegs gewesen oder hast Freund:innen erfolgreich mit deinem Rad-Virus angesteckt? Teilt eure Geschichten gerne in den Kommentaren!
Euer Axel! 🖐️⚙️


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