đČ Multimodal zum Enkeldienst: Ăber Bahngleise, Radwege und die verlassene Werkstatt
Freitag ist Enkeldiensttag â und damit die perfekte Gelegenheit fĂŒr eine feine Dosis multimodale MobilitĂ€t! Los ging es am Bahnhof Horrem, wo mein persönlicher Lieblingszug, der RE1, sogar ĂŒberpĂŒnktlich am Bahnsteig stand. Statt auf den gewohnt zuverlĂ€ssigen, aber elend langsamen Aufzug zu warten, hastete ich lieber mit dem zusammengeklappten Brompton die Treppen hoch und schaffte es locker in die Bahn.
đČ Stilvolle Reisebegleiter im RE1
Im Zug wartete direkt die erste Augenweide: Mir gegenĂŒber standen zwei wunderschöne, alte FahrrĂ€der. Besonders das französische Peugeot-Rad war ein absoluter Blickfang! Zwar sah man ihm an, dass es von seiner Besitzerin vermutlich nicht gerade mit ĂŒbermĂ€Ăiger Pflege ĂŒberschĂŒttet wird, aber der klassische Charme war einfach unverwĂŒstlich. Ein perfekter Start in den Tag.
đČ Abwege durch Karnap und Richrath
In Langenfeld angekommen, sollte der Weg mit dem Enkel im Thule nicht einfach auf der gewohnten Route verlaufen. Es ging zwar zunĂ€chst wie immer am Schwarzen Weiher hinauf zur BrĂŒcke ĂŒber die Itter, doch danach packte mich die Entdeckerlust: Statt umzukehren, bog ich nach rechts ab Richtung Hilden und folgte mehr oder weniger der Bahnstrecke durch Karnap nach SĂŒden.
Ăber die Karnaper StraĂe querte ich die Gleise erneut, rollte ein StĂŒck auf der Hinweg-Route weiter gen SĂŒden und stach dann ĂŒber die StraĂe Bolthaus wieder nach Osten zurĂŒck Richtung Langenfeld. Auf diesem Schlenker passierte ich den Bahnsee sowie das BĂ€renloch, bevor ich mich durch Richrath schlĂ€ngelte. Die EinkaufsstraĂe dort ist wirklich schön â wenn auch leider (noch) nicht so verkehrsberuhigt, wie man es sich als Radfahrer wĂŒnschen wĂŒrde.
đ Entdeckungen auf dem Weg zum Stadtbad
Mein eigentliches Ziel war das Stadtbad Langenfeld, denn freitags steht schlieĂlich Schwimmen mit dem Enkel auf dem Programm! Unterwegs fiel mir noch eine groĂe Werbetafel mit einem Wegweiser zum FahrradgeschĂ€ft veloworkx am Martinsplatz auf. Ein kurzer Abstecher zeigte allerdings: Der Laden hatte entgegen der offiziellen Ăffnungszeiten spĂŒrbar geschlossen. Dennoch ein wertvoller Tipp, da die Werkstatt fast direkt auf meiner Route liegt â da schaue ich bei Gelegenheit sicher mal vorbei.
đĄ Heimaterkundung auf zwei RĂ€dern
Am Ende war es wieder einmal eine wunderbare kleine Heimaterkundung. Durch Karnap und Richrath war ich in dieser Kombination noch nie geradelt. Beide Abschnitte erwiesen sich als ausgesprochen angenehm: Wenig Autoverkehr und eine entspannte RadverkehrsfĂŒhrung ĂŒber die ruhig gelegenen Fahrbahnen. Genau so macht Alltagsradeln SpaĂ! Eine schöne, abwechslungsreiche Fahrt und der beste Beweis dafĂŒr, wie flexibel man mit dem Rad unterwegs ist.
Heute einmal wieder die Tour auf Komoot:
Und Bewegtbilder wie immer mit meinem Coros Flyover:


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