Insta360 X3, verschlissene Kugelköpfe & der Zahn der Zeit 📸⚙️
Keine Sorge, es ist zwar Sonntag, aber ganz so „special“ wie in den letzten Wochen soll es heute nicht zugehen, obwohl es in dieser Woche ja auch politische Bewegungen in der Welt, vor allem in den USA gab, über die es einiges zu sagen gäbe.Und die vielleicht sogar zwar weniger mein Radfahren, aber meinen Blog betreffen werden.
In dem steckt ja mittlerweile schon einiges an Künstlicher Intelligenz, und da dreht sich in den USA gerade der Wind etwas: Mit den Mehrheiten der Demokraten im Kongress und vor allem auch den vielen gewählten demokratischen Wahlbeamten in den Bundesstaaten und Kommunen könnte es für die Tech-Branche schwerer werden. Aktuell haben Aktivisten nicht nur in den USA auch die Rechenzentren dazwischen. Heute Morgen gab es dazu auf netzpolitik.org mehrere Artikel, die sich mit einem weltweiten Aktionstag gestern gegen Rechenzentren bzw. für die Kontrolle über Rechenzentren beschäftigen.
Von Regulierungen der künstlichen Intelligenz und etwaigen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit von Rechenzentren werde ich sicher auch betroffen sein, allerdings hoffentlich in einem erträglichen Maß. Zu diesem Thema werde ich sicher noch einmal schreiben, aber heute soll es um etwas gehen, was damit nichts zu tun hat.
Stimmt nicht, heute hat alles etwas mit KI zu tun – aber von vorne und vielleicht endlich mal zur Sache: Heute würde ich gerne einmal wieder meine Insta360 X3 in den Fokus nehmen. Ich habe lange nichts mehr darüber geschrieben und tatsächlich habe ich sie auch eine ganze Zeit lang so gut wie überhaupt nicht genutzt. Aber in dieser Woche bekam ich wieder richtig Lust darauf, weil die Farben der Landschaft gerade so wunderschön sind und wirklich außergewöhnliche Bilder und Videos entstehen können.
Aber die Nutzung ist mit ein paar Schwierigkeiten verbunden. Zunächst einmal ist die Insta selber beschädigt: Die hintere Linse ist seit einem Sturz der Kamera auf den Boden komplett zersplittert und liefert natürlich keine vernünftigen Bilder mehr.

Dadurch ist die 360°-Funktion der Kamera an sich nicht nur beeinträchtigt, sondern schlichtweg nicht mehr möglich.Selbst beim Geradeaus-Filmen zeigen die Ränder des Bildes Ausfransungen – deswegen habe ich mich dazu entschlossen,die Kamera nur noch im Single-Lens-Modus zu verwenden. Und dabei natürlich nur mit der vorderen Linse, die zum Glück noch vollkommen intakt ist!

Das ist eigentlich voll ausreichend, denn es entsteht ein Video oder ein Bild (meistens erstelle ich meine Bilder als Snapshots aus den Videos) im Querformat, das dann in der App auf dem Handy auch noch mal richtig nachbearbeitet werden kann.
Wobei wir wieder beim Thema KI wären, denn auch in der Insta-App gibt es schon KI-Funktionen – und insbesondere natürlich auch in der Nachbearbeitung in der Apple-Mediathek.

So entstehen halt Videos wie die, die ich in diesem Beitrag gerne veröffentliche, und Screenshots, die nach der Nachbearbeitung bei Apple eben so aussehen wie auf den Bildern in diesem Beitrag.
Also, mit den Einschränkungen der Insta selber komme ich ganz gut klar. Aber jetzt geht es um ein Teil, das KI-technisch gesehen vollkommen unverdächtig ist: nämlich die Halterung am Rad.

Seit Langem benutze ich die auf dem Bild abgebildete Halterung am Fahrrad. Sie hat mir sehr gute Dienste geleistet, ist ungeheuer flexibel und ermöglicht die Anbringung der Kamera an vielen Stellen (hier auf einem Spazierstock, der an meinem Skorpion angebracht ist) und in vielen Positionen. Durch die beiden Kugelköpfe kann man mit dem Ding praktisch alles machen. Aber an genau diesen Kugelköpfen bzw. den Aufnahmevorrichtungen dafür hat nun der Zahn der Zeit genagt: Sie verschleißen langsam und können dadurch nicht mehr so fest eingeklemmt werden, dass die Kamera bzw. die Klammer hält. Durch den Hebel der hochkant aufgeschraubten Kamera gerät das Ganze beim Fahren immer wieder in eine schiefe Position oder der ganze Halter verrutscht.
Da musste eine neue Halterung her! (Obwohl mir gerade der Gedanke kommt, ob es nicht sogar Ersatzteile gegeben hätte – aber diese Option habe ich nicht weiter verfolgt.) Immer wenn ich in der letzten Zeit in einem MediaMarkt oder einem anderen Fachhandel war, habe ich mich nach solchen Halterungen umgeschaut, aber so spezifische Klemmen für das Fahrrad gibt es dort praktisch nicht. In den meisten Märkten stehen Stative für Influencer, um Kameras stationär zu platzieren, aber solche Fahrradklemmen sucht man vergebens.
Nun ist mein jüngerer Sohn bei mir zu Gast – und er kauft schon mal was bei Amazon, was ich im Zuge meiner digitalen Selbstreinigung ja eigentlich abgeschafft habe. Hier konnte ich aber nicht widerstehen und bat ihn, mir eine neue Halterung zu bestellen. Gesagt, getan: Wir haben seinen Laptop per HDMI-Kabel mit unserem Fernseher verbunden und uns durch das Amazon-Angebot für Fahrrad-Kamerahalterungen gescrollt.

Natürlich haben wir eine passende gefunden,die dann in sage und schreibe einem einzigen Tag bei mir zu Hause war! Ich vermute mal, dass auch da KI im Spiel war – ob auch bei der Konstruktion der Halterung, kann ich natürlich nicht sagen, aber vermutlich schon!

Die Halterung hat es noch nicht ans Rad geschafft, das passiert im Laufe des Morgens. Wie sie sich schlägt und mit meiner Insta zusammenarbeitet, werde ich natürlich hier berichten – ihr werdet wie immer die Ersten sein, die es erfahren.
Euer Axel! 🖐️⚙️


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