Take a ride on the wild side

Wenn der Vater mit dem Sohne

#fischtreppe, #flusskraftwerk, #hammer, #staustufe,

Im Urlaub in Nürnberg. Und unser Sohn aus München zu Besuch. Ich hatte ihm ja bei einem seiner letzten Besuche bei uns in Horrem ein Rad besagt, das er mit nach München genommen hatte. Mittlerweile fährt er zur LMU nach Großhadern, wo er arbeitet, mit dem Drahtesel und genießt es ziemlich. Kein Wunder also, dass er sich bei wunderschönem Sonnenschein zu einer Radtour in Nürnberg überreden ließ.

Ich hatte mehr oder weniger die gleiche Tour, die ich an Samstag gemacht hatte, ins Auge gefasst.

Ich wollte keine Zeit damit verlieren, in unbekannte Gefilde aufzubrechen und wollte auch nicht zu weit und zu lange fahren, weil wir ja auch noch zu dritt etwas vorhatten.

Das erste Stück verläuft ja durch die Stadt. Zur Pegnitz kommt man durch eine Brücke. Dort war der Boden über und über mit Glas von zerbrochenen Glasflaschen übersät. Wir fuhren voll rein und ich hatte schon Angst, dass wir uns die Reifen zerstochen hätten. War aber Gott sei Dank nicht so und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Es ging entlang der Pegnitz und dann des Wöhrder Sees, wie am Vortag. Wir kamen aber rasch voran und deswegen entschlossen wir uns, am östlichen Ende der Tour einfach noch über einen vielversprechenden Weg weiter nach Osten zu fahren. Und das lohnte sich.

Nach etwa insgesamt 10 Kilometern Strecke kamen wir an das Flusskraftwerk Hammer, eine Staustufe, an der Strom gewonnen wird. Das Interessante dort war aber die Fischtreppe, die aber erst zu sehen ist, wenn man nahe an die Anlage heranfährt. Ich fand das so interessant, dass ich ein extra komoot Highlight angelegt habe.

https://www.komoot.com/de-DE/highlight/7130069?ref=ihd

Wir schauten uns hier um und fuhren dann zurück.

Beeindruckend fand ich die Qualität der Wege mit einer glatten, total gut befahrbaren wassergebundenen Decke. Warum gibt es so etwas bei uns zu Hause nicht? Dort sind die meisten solchen Wege wegen groben Schotters oder Schlaglöchern oder Rillen nicht befahrbar. Hier: vorbildlich. Bayern halt.

Auf dem Rückweg fiel mir dann auch noch ein Gebäude auf, das ich auf den Hinweg nicht wahrgenommen hatte, nämlich dei Überbleibsel von Schloss Oberbürg. Ein Lost Place. Auch hier gibt es ein komoot Highlight, das ich aber nur ergänzt habe.

Zurück ging es dann flott, obwohl die Wege an dem sonnigen Sonntag voller Leute waren. Dem Glas unter der Brücke wichen wir aus und kamen wohlbehalten wieder am Bahnhof an, wo ich für meinen Sohn ein VAG Rad ausgeliehen hatte. Ich selber war mit meinem Faltrad unterwegs, das die Strecke super bewältigte.

Schön und interessant.

Weitere Touren auf komoot in Nürnberg warten. Nur ohne meinen Sohn, der ist wieder zurück in München.

 

Kommentar

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