
Am Sonntagmorgen hatte ich nicht viel Zeit, weil ich nachmittags ältere Menschen mit der Rikscha durch die gegend fahren wollte. Nach der Muckibude bin ich deswegen schnell noch ein auf ein Ründchen aufgebrochen, dieses Mal nach Süden an der Erft entlang.
Der Erftradweg ist ja in weiten Teilen ein Trümmerhaufen. Deshalb nehme ich, wennimmer möglich, lieber Parallelstrecken, die meistens besser sind.
Direkt an der ersten Brücke über die Erft in Türnich ist eine solche Gelegenheit. Man kann nach Westen über die Brücke fahren. Dann geht es hinter der Querung der Kleinen Erft wieder nach Süden und dann geradeaus auf die Gymnicher Mühle zu. Der Weg parallel zum Erftradweg führt nun links an der Gymnicher Mühle vorbei. Dann geht es entweder geradeaus nach Gymnich oder nach ein paar hundert Metern wieder nach links zurück auf den Erftradweg.
Sonntag nicht. Denn der Weg war an der Gymnicher Mühle gesperrt. Ich konnte selbst mit Icletta durch einen Spalt in der Sperrung fahren. Aber ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht weiterkomme. Der Weg führt nämlich an einer großen Baustelle vorbei. Dort wird die Erft renaturiert und in ihr ursprüngliches Bett zurückverlegt. Das ist mit ziemlichen Erdbewegungen verbunden.
Deswegen ist der Weg voller Erde. Im weiteren Verlauf wurde es immer schwieriger, weiterzukommen.
Der nächste Weg zum Erftradweg war dann unpassierbar abgesperrt und geradeaus sah der Weg wie eine Schlammwüste aus. Unpassierbar. Also drehte ich um und fuhr durch die Sperrung an der Gymnicher Mühle wieder hindurch und dann an der Anlage vorbei in Richtung Siedlerweg und dann nach Kerpen über den Vinger Weg.
Die komoot-Tour gibt es hier:
Also, wer da entlang muss, weil es in Richtung Süden geht, besser auf dem Erftradweg bleiben, der östlich der Erft verläuft. Auch wenn es kein Vergügen ist, den zu fahren!


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