Take a ride on the wild side

Gerettet!

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Nach einem launigen Kommentar eines Blogger-Kollegen auf meinen Artikel zum Radfahren an Weihnachten muss ich nun doch schnell nachschieben, dass ich die erst beste Gelegenheit, dann allerdings erst am 2. Weihnachtsfeiertag ergriffen habe, doch noch ein paar Meter zu fahren. Noch nicht 100%ig wieder fit sattelte ich Icletta, das ich zuvor ein wenig an seinem Antrieb behandelt hatte und fuhr noch ein paar Geschenke aus. Natürlich in der passenden Garderobe. 

Die Fahrt führte zunächst zu einem Freund, der in Oberzier, einem Ortsteil des allseits bekannten Niederzier (*lach) wohnt. Ich bin die Strecke schon ein paar mal gefahren, aber just bei der Fahrt zeigte sich wieder einmal der Unterschied zwischen einem Liegerad und einem Up. Denn erst jetzt fiel mir die kleine Kapelle jenseits der L264 und gegenüber der Einfahrt in das Gelände des Tagebaus Hambach auf.

Es ist eine Barbarakapelle, also der Schutzheiligen der Bergleute gewidmet, kein Wunder in der Nachbarschaft! Bislang hatte ich den Ort noch nicht zur Kenntnis genommen. Ich war immer mit aufrechten Rädern unterwegs und hatte offensichtlich bei der Überquerung der Straße so viel mit mir und dem Rad zu tun, dass ich einfach keinen Blick nach rechts oder links hatte. 

Also, gerettet! Sowohl, was die Kilometerbilanz anbelangt (immerhin rund fünfzig für die Fahrt) als auch was das Wissen über die Umgebung angeht. Das ist doch, WARUMICHRADFAHRE!

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