
Regen in der Nacht, Regen beim Aufstehen. Und ich musste zur Arbeit fahren, kein Home-Office. WetterOnline zeigt aber ein Ende des Regens noch vor acht Uhr. Also entschließe ich mich, es auszusitzen. Frühstück, Zeitung, Blog schreiben, mein Morgenritual. Duschen. Abtrocknen auf der Treppe, es tröpfelt nur noch. Also langsam anziehen und dann langsam den Skorpion satteln.
Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. Der Himmel über meinem Haus war aufgerissen. Aber über Köln, wo ich ja hinfahren muss, hingen noch dicke Wolken, aus denen ich es manchmal regnen sah, ohne dass ich etwas davon abbekam.
Ich fuhr in die dicken Wolken hinein und an vielen nassen Stellen vorbei.

Aber ich wurde nicht nass, über mir regnete es nicht mehr. Ich fuhr also dem Regen hinterher.
Einer meiner meist gelesenen Artikel hier in meinem Blog ist „Wetter und Radfahren“. Dort beschreibe ich Wetterereignisse und wie ich mit ihnen umgehe. Den naheliegenden Tipp, schlechtem Wetter einfach auszuweichen, indem man es umfährt, habe ich dort gar nicht erwähnt. Das ist natürlich auch nicht immer möglich und häufig sind die Wettervorhersagen auch nicht ausreichend präzise und dann kann man sich auch schon einmal böse vertun.
Ohne Werbung machen zu wollen (und zu machen) ich schwöre auf WetterOnline. Ich habe eine (günstige) Bezahlversion, die hat einen live Regenradar und der ist recht präzise. Wenige Fehler, ich verlasse mich ziemlich oft darauf.
Heute zurecht. Der Regen hat wie vorhergesagt aufgehört und ich bin ihm hinterher gefahren.

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