Vom Bildschirm an den Biertisch: Ein ungeplantes Komoot-Treffen beim Bauern Kübbeler 🚴♂️🍻📱
Vor einiger Zeit erreichte mich eine Einladung von einer Person, die ich persönlich überhaupt nicht kannte – außer, dass wir uns gegenseitig auf Komoot folgten. Der Anlass: eine etwas ungewöhnliche „Tour“.
Eigentlich war das Ganze nämlich gar keine Ausfahrt, sondern ein Treffen von Menschen, die Komoot nutzen, und zwar speziell hier bei uns im Rheinland. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass es so etwas gibt! Zunächst musste ich absagen, weil ich etwas anderes vorhatte. Als sich das zerschlug, sagte ich doch kurzentschlossen zu.
Der Fuhrpark beim Bauern Kübbeler 🚲🌾
So fuhr ich letzten Donnerstag die verlockend kurzen 2,5 Kilometer von mir zu Hause zum Hof von Bauer Kübbeler zwischen Horrem und Sindorf.
Natürlich mit meinem BlueDahon, das als Bio-Bike die Ausnahme in dem dem beachtlichen Fuhrpark an Fahrrädern darstellte, der da zusammen gekommen war. An der langen, zusammengestellten Tafel im Biergarten gab es nur noch wenige freie Plätze.

Beim ersten Blick über die Runde stellte ich schmunzelnd fest: Ich passte perfekt in den Altersdurchschnitt der Gesellschaft! Kein Wunder, denn jüngere Semester müssen um die Mittagszeit an einem Werktag in der Regel schuftend im Büro sitzen.
Es war eine richtig große, sympathische Runde, die da zusammen aß, trank und fachsimpelte. Tourenerfahrungen wurden ausgetauscht, praktische Kniffe zu Komoot und zum Radfahren allgemein weitergegeben, Pläne geschmiedet und – so mein Eindruck – auch direkt die einen oder anderen gemeinsamen Mitfahrten vereinbart.
Analoger Austausch trotz digitaler Plattform 💬🤝
Ich wurde sofort herzlich aufgenommen. Neben einigen realen Bekannten traf ich etliche Komoot-Follower, deren Namen ich bislang nur vom Display kannte und die ich nun endlich persönlich kennenlernen durfte.

Die Gruppe hat zwar keine feste Organisationsstruktur wie ein Verein, trat aber schon mit coolen Corporate-Design-Elementen wie Wimpeln und Aufklebern auf. Ein riesiges Dankeschön an Susanne für den Anstoß und die tolle Organisation! Ich lernte dabei auch, dass es eine WhatsApp-Gruppe gibt, in die ich direkt aufgenommen wurde.
Ich habe einmal zum Thema Komoot als soziales Netzwerk und dem Fehlen direkter Chat-Funktionen ein wenig recherchiert und dabei meinen digitalen Kollegen Google Gemini gefragt. Das ist dabei herausgekommen: Komoot ist als reine Outdoor- und Navigationsplattform konzipiert, deren Schwerpunkt auf dem Teilen von Routen, Highlights und Fotos liegt. Im Gegensatz zu klassischen sozialen Netzwerken verzichtet Komoot bewusst auf eine direkte Person-zu-Person-Nachrichtenfunktion (Direktnachrichten/PN). Der Austausch ist rein öffentlich über Kommentare unter Touren begrenzt. Um diesen Mangel an privater Kommunikationsmöglichkeit zu umgehen, weichen User-Communitys weltweit auf externe Messenger wie WhatsApp oder Signal aus und organisieren reale Stammtische, um sich persönlich zu vernetzen.
Genau deshalb fand ich dieses Treffen und die Aufnahme in die WhatsApp-Gruppe so wertvoll und hilfreich!
Entspannte Stunden bei Reibekuchen 🥞🍺

Die Location beim Bauern Kübbeler war dafür absolut perfekt gewählt. Sie liegt mitten im Zentrum des Einzugsgebiets dieser Community, das von Aachen bis tief ins Bergische Land reicht. Im Biergarten sitzt man herrlich zwanglos, das Essen ist lecker und preiswert, und bei schlechtem Wetter könnte man einfach nach drinnen ausweichen.
Bauer Kübbeler höchstpersönlich erzählte mir im Gespräch, dass bei ihm immer wieder kleinere Gruppen von Radfahrer:innen vorbeischauen. Ich glaube, ich werde in den nächsten Wochen donnerstags oder freitags – an den Tagen, an denen die Restauration geöffnet hat – öfter mal vorbeiradeln, nach Gleichgesinnten Ausschau halten und mir eine Portion Reibekuchen gönnen.
Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf das nächste große Vollversammlungs-Treffen im Winter. Das waren fast drei Stunden rundum entspanntes Zusammensein – sehr gerne wieder!
Euer Axel! 🖐️⚙️


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