Sonntagsrunde im Liegerad: Traumwege, Herbstsonne & Gefahrenstellen im Süden von Kerpen ☀️🔵🚴♂️
Nach den etwas politisch aufgeladenen Beiträgen vom Wochenende gibt es heute wieder einmal einen Bericht über eine wunderbar „einfache“ Radfahrt! Bei herrlichem Sonnenwetter und sehr angenehmen Herbsttemperaturen ging es am gestrigen Sonntag mit meinem Liegedreirad HP Velotechnik Scorpion 26s – meinem #BlauerSkorpion – in den Süden von Kerpen. Eine Gegend, in der man einfach fantastisch Rad fahren kann!
1. Weite Landschaft & ungestörte Wege 🌾🌤️
Im Süden Kerpens erwarten einen hervorragend asphaltierte Wirtschaftswege, die sich durch eine weite, offene Landschaft schlängeln. An einem Sonntag begegnet man dort glücklicherweise kaum einem Auto. Während in der Woche leider viele Autofahrer:innen den Vinger Weg unerlaubterweise als Abkürzung zwischen Nörvenich und Kerpen missbrauchen, gehört die Strecke sonntags den Radelnden. Gestern bin ich auf diesem gesamten Abschnitt nicht einem einzigen Auto begegnet – so macht das richtig Spaß!
Zunächst ging es für mich auf dem Vinger Weg nach Süden, bevor ich nach Westen abbog. Allerdings passiert man dabei eine Kreuzung mit einer traurigen und gefährlichen Geschichte:
Achtung Gefahrenstelle: Hier kreuzen sich stark frequentierte Radwege – auch viele Rennradfahrer:innen sind hier zügig unterwegs. In der Vergangenheit kam es leider schon zu schweren und teils tödlichen Unfällen mit Autos. Wenn der Mais oder andere Feldfrüchte hochstehen, sind die kreuzenden Wege von weitem kaum einsehbar. Der Querverkehr wird zu spät wahrgenommen, was wegen der oft hohen Autogeschwindigkeiten verhängnisvoll endet.
2. Vorbei an Gut Onnau & Lob für den Kreis Düren 🏰🛤️

Der Weg nach Westen führt vorbei an Gut Onnau und gabelt sich schließlich. Ich nahm den südlichen Ast, verhalf meinem #BlauerSkorpion zu ein paar flotten Kilometern entlang des östlichen Randes der Startbahn des Fliegerhorstes Nörvenich und überquerte das Wissersheimer Fließ.
Kurz hinter dem Fliegerhorst verlässt man Kerpener Gebiet und befindet sich auf dem Areal der Gemeinde Nörvenich – und damit im Kreis Düren. In Stufen geht es von dort nach Rath:
- Rath-Umrundung: Die versteckte Auffahrt zum ausgebauten Radweg Richtung Nörvenich ließ ich rechts liegen und umrundete Rath auf der Südseite.


- Vorzeigbare Infrastruktur: Hinter Rath ist die Querung der Landstraße zu einem Kreisverkehr ausgebaut worden. Von dort verläuft ein wirklich schöner, breiter und bestens asphaltierter Radweg auf der Nordseite bis nach Wissersheim.

Hier ist in den letzten Jahren richtig viel investiert worden – auch und gerade für den Radverkehr! Man sieht dort entsprechend viele Radelnde in beiden Richtungen. Ich nehme an, da steckt die Hand der Kreisverwaltung dahinter: **Vielen Dank, gut gemacht, Kreis Düren!** 👍
3. Mit Rückenwind & Rückenlehne zurück nach Horrem 🌬️🧘♂️
In Wissersheim kehrte ich nach Norden um, um den Heimweg anzutreten. Dem Wissersheimer Fließ konnte ich auch auf dem Rückweg nicht ganz ausweichen, aber statt erneut am Fliegerhorst vorbeizufahren, wählte ich direkt den Vinger Weg.

Dieser verläuft leicht abschüssig zurück in Richtung Kerpen. Zusammen mit einem sanften Schubs Rückenwind bot das Liegerad-Rollen auf dem #BlauerSkorpion ein absolut beflügeltes Fahrgefühl! Durch Kerpen ging es schließlich auf anderem Wege zurück nach Horrem zum *Fitness Point*, wo ich meine Tour nach meinem obligatorischen Krafttraining gestartet hatte und mir nun noch eine erfrischende Dusche gönnte.
Fazit: Eine herzerwärmende Sonntagsrunde! Ein toller Mix aus neu gebauten Radwegen, Traumwetter, entspannter Liegerad-Ergonomie und null Auto-Stress. Genau solche Touren zeigen die wunderschönen Seiten des Radfahrens – und sind ein herrlicher Grund, #WARUMICHRADFAHRE!
Und wie schön das war, könnt Ihr hier auch noch mal sehen:
Euer Axel! 🖐️⚙️


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