Fuhrpark-Engpass & Rettung im Alltag: Wie der #BlauerSkorpion zum Kilometerfresser wird đ”đŽââïžđš
Manchmal kommt in der eigenen Fahrrad-Garage einfach alles auf einmal zusammen: Das Brompton #GSpot steht in der Werkstatt (das lĂ€ppelt sich allmĂ€hlich â von einer dauerhaft hohen VerfĂŒgbarkeit kann ich gerade leider nicht sprechen). Die RennrĂ€der sind lĂ€ngst eingemottet und platt, der Schwarze Bulle in seine Einzelteile zerlegt, das Ortler zickt mit einem kleinen Problemchen herum und mein Cargobike #BlueMoon ist ziemlich schwer und noch beladen mit den Kisten vom Fest der Kulturen. Und genau jetzt stehen wieder einige lange Alltagsfahrten an! Was tun? Da ist guter Rat teuer…
1. Auftritt: HP Velotechnik Scorpion 26s đ”âĄ
Aber zum GlĂŒck gibt es da ja noch meinen #BlauerSkorpion! Mein Liegedreirad von HP Velotechnik war ad hoc absolut fahrtĂŒchtig. Nach einer halben Stunde Intensivreinigung am Montagmorgen vor meiner Fahrt nach Langenfeld strahlt und glĂ€nzt er auch wieder wie neu.
Und was soll ich sagen? Er lÀuft und lÀuft und lÀuft!
- Montag: Fahrt nach Langenfeld zum Enkeldienst und komplett zurĂŒck â mal eben schlappe 103 Kilometer auf dem Tacho!
- Dienstag: Schon wieder knapp 40 Kilometer nach Kerpen, weiter nach Marsdorf und zurĂŒck nach Horrem.
Es macht einfach unglaublich viel SpaĂ, dieses Rad zu fahren â das merke ich jedes Mal aufs Neue, sobald ich mich reinsetze. Mein Enkel meinte zwar gestern trocken: âKomisches Rad!â â aber recht hat er ja irgendwie auch! Auf jeden Fall fahre ich den Skorpion gerade wieder richtig ein. Er ist aktuell mein vollwertiges Alltagsrad und steht auch fĂŒr den kommenden Winter wieder ganz weit oben auf meiner Liste.
2. Das Pro & Kontra im Alltags-HĂ€rtetest âïžđČ
Warum ich das Liegedreirad im Alltag gerade so sehr genieĂe â und wo die Grenzen liegen:
Die groĂen Vorteile đą
- KippstabilitĂ€t & Sicherheit: Man kann schlichtweg nicht umstĂŒrzen. Das gibt enorm viel Selbstvertrauen auf rutschigem oder unebenem Untergrund.
- Entspanntes Langsamfahren: Man kann beliebig langsam rollen oder ansteuern â in vielen unĂŒbersichtlichen Situationen ist das absolut tiefenentspannend.
- Kein Absteigen in der City: Bei stĂ€ndigen Ampelstopps, FuĂgĂ€ngerpassagen oder beim Anhalten an Kreuzungen bleibt man einfach gemĂŒtlich im Sitz sitzen. Kein FuĂ-auf-den-Boden-Stellen, kein Ausklinken.
Die bauartbedingten Nachteile đŽ
- Beleuchtung: Das Rad hat keinen Nabendynamo. Aber die Akku-Stecklichter hatte ich vorher frisch geladen, und sie haben mir den Weg in der Dunkelheit auf der RĂŒckfahrt bestens ausgeleuchtet.
- Bahn-Mitnahme & MaĂe: Das Rad ist nicht faltbar und daher fĂŒr spontane Zugfahrten eher ungeeignet. Es ist zwar nicht breiter als ein normales Rad, aber doch ein StĂŒck lĂ€nger. In die meisten Bahnhofs-AufzĂŒge dĂŒrfte man das Dreirad wohl kaum hineinbekommen.
Trotzdem: FĂŒr viele Kilometer am Tag ist der #BlauerSkorpion ein hervorragender Ersatz fĂŒr mein Brompton â auch wenn ich meinen #GSpot natĂŒrlich trotzdem sehr gerne bald wieder aus der Werkstatt zurĂŒckhĂ€tte!
3. Strecken-Flyovers als YouTube Shorts đ„đ
Zur visuellen Dokumentation meiner Fahrten habe ich ein paar kurze Videos eingebunden. Meine COROS-App ermöglicht ja das automatische Erzeugen von genialen 3D-Flyover-Videos der gefahrenen Strecke â das ist in der App super simpel einzurichten. Als YouTube Shorts hochgeladen machen sich die Animationen hier im Blog doch richtig gut, oder? Was meint ihr?
Meine Fahrt von Horrem nach Langenfeld
Meine Enkeldienst Fahrt nach Hilden und zurĂŒck mit intessanten Bildern:
Ein paar Worte zum Skorpion und den Anbauten von heute Morgen:
Und schlieĂlich meine Fahrt heute von Kerpen ĂŒber Marsdorf nach Horrem:
Wie gefĂ€llt euch die Perspektive vom Liegerad â und nutzt ihr selbst Flyover-Animationen fĂŒr eure Touren?
Euer Axel! đïžâïž


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