👓 Scharfes Sehen auf zwei Rädern: Von Fehlsichtigkeiten, Ersatzbrillen und dem kürzesten Weg nach Marsdorf

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Nahaufnahme von Axel Fell mit grauer SchirmmĂĽtze, Brille und orangefarbener Fleecejacke

Heute habe ich mal ein etwas gemischtes Thema auf dem Herzen – ein Thema, über das ich hier, wenn ich mich recht entsinne, eigentlich noch nie geschrieben habe: Ich bin Brillenträger! Mittlerweile vereine ich sogar beides in mir: Kurz- und Weitsichtigkeit. Beides zwar nicht extrem stark, aber doch so ausgeprägt, dass ich ohne Unterstützung im Alltag und auf dem Rad nicht mehr optimal auskomme.

🔬 Kontaktlinsen-Frust und die perfekte Lösung für den Helm

In der Vergangenheit habe ich diesbezüglich einiges ausprobiert – allen voran Kontaktlinsen. Das stellte sich für mich jedoch als ziemliche Qual heraus: Die Linsen beseitigten zwar hervorragend die Kurzsichtigkeit in die Ferne, aber um den Fahrradcomputer, das Smartphone, die Navigationskarte oder schlicht die Uhrzeit auf der Armbanduhr abzulesen, brauchte ich trotzdem eine Lesebrille. Diese musste ich folglich ständig mit mir herumschleppen.

Irgendwann gab ich das Experiment Kontaktlinse auf und beschloss, meine normale Brille absolut fahrradtauglich zu machen. Mein Stamm-Optiker ist seit vielen Jahren aktivoptik in Köln-Marsdorf (direkt in den Räumlichkeiten des Globus-Marktes). Zusammen mit dem Team vor Ort habe ich getüftelt: Das Ergebnis war eine selbsttönende Gleitsichtbrille mit Gläsern, die ein besonders weites Sichtfeld bieten – ideal für den Schulterblick und den schnellen Wechsel zwischen Wegstrecke und Lenker-Display.

Eingepasst in ein robustes Gestell von Emporio Armani war das der absolute Volltreffer! Als sich meine Sehstärken später änderten, wählte ich exakt dieselbe Kombination noch einmal. Zwar hatte das erste Gestell durch das ständige Auf- und Absetzen unterm Fahrradhelm, Wind, Wetter und so manches unbedachte Ablegen gelitten, aber das Nachfolgemodell entsprach genau dem bewährten Vorgänger. Seit Jahren trage ich diese Konstellation nun extrem zufrieden. Aktivoptik berät mich stets verlässlich, beschafft, wartet und pflegt die Brille top. Ja, das hat mich einiges an Eigenanteil gekostet – aber gutes und scharfes Sehen ist gerade auf dem Fahrrad schlicht lebenswichtig!

(Nebenbei bemerkt: Eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille besitze ich ebenfalls noch aus meiner Zeit im Berufsleben. Auch wenn ich nicht mehr den ganzen Tag vor dem Monitor sitze, erweist sie mir bei meinen heutigen digitalen Projekten immer noch hervorragende Dienste.)

đźš´ Der Zwang zum Backup & der Weg nach Marsdorf

Kürzlich passierte es dann: Meine Hauptbrille erlitt einen Gestellschaden, und ein Ersatzteil musste bestellt werden. In der Zwischenzeit musste ich auf eine Uralt-Brille aus der Schublade ausweichen – was ehrlich gesagt überhaupt nicht gut funktionierte.

Aus Schaden wird man klug: Ich entschied mich, sowohl für meine Hauptbrille als auch für meine Bildschirmbrille echten Ersatz für Notfälle anzuschaffen. Natürlich wieder bei aktivoptik. Diesmal wählte ich für das Backup kostengünstigere Gläser und Gestelle: Bei der Alltagsbrille verzichtete ich auf die Selbsttönung und akzeptierte ein etwas schmaleres Sehfeld. Ein praktisches „2 für 1“-Angebot machte das Ganze finanziell noch mal deutlich angenehmer.

Gestern waren die Ersatzbrillen fertig zum Abholen! Von zu Hause bis zum Globus nach Marsdorf gibt es verschiedene Routen – gestern wählte ich auf dem Hinweg vermutlich die absolut kürzeste Variante:

Über die Aachener Straße durch Königsdorf

Durch die Felder hinter dem Clarenhof entlang und hinter dem Rhein-Center vorbei

Ăśber die eingehauste A1 und dann stetig gen SĂĽden durch Junkersdorf

Ăśber einen kleinen Modal-Hack in den Heidehofweg und direkt auf die Marsdorfer StraĂźe

Mit exakt 14,1 Kilometern ist das wahrscheinlich die präziseste Direktverbindung in die Marsdorfer Gewerbegebiets-Ecke – ein Ort, den ich bekanntermaßen schon öfter als fahrradtechnische Herausforderung beschrieben habe.

Hier mein Coros Flyover dieser kurzen Strecke:

đź‘“ Praxistest auf dem RĂĽckweg

Für den Rückweg wählte ich eine alternative Strecke Richtung Frechen, um der Dürener Straße stadteinwärts mit ihren schrecklich vielen, nervigen Ampelquerungen auf die Marsdorfer Straße zu entgehen. Der Weg war zwar gut einen Kilometer länger, fuhr sich aber entspannter.

Auf dem Heimweg testete ich direkt meine neue Ersatzbrille im Fahrbetrieb. Obwohl die Sonne schien, vermisste ich die Selbsttönung überraschenderweise gar nicht so stark. Das etwas verengte Sehfeld der preiswerteren Gläser machte sich beim Vorausschauen und Zurückblicken auf dem Rad allerdings sofort bemerkbar. Mein Fazit: Zurück zur gewohnten Hauptbrille! Der Ersatz bleibt das, was er sein soll – ein Backup, das ab sofort im Etui immer mit an Bord ist.

Demnächst werde ich mich dem Thema „Sehen & Durchblick beim Radfahren“ noch mal in einem eigenen Recherchebeitrag widmen. Das war erst einmal mein gestriger Ausflug.

Und hier beide Fahrten:

Datum Distanz Fahrrad Strecke / Zwischenstationen
19.10.2026 (Hin) 14,11 km #GSpot (DENW) Horrem âž” aktivoptik (Marsdorf)
19.10.2026 (RĂĽck) 15,20 km #GSpot (DENW) aktivoptik (Marsdorf) âž” Horrem ĂĽber HĂĽcheln
Gesamt 29,31 km 2 Fahrten

2 Kommentare zu „👓 Scharfes Sehen auf zwei Rädern: Von Fehlsichtigkeiten, Ersatzbrillen und dem kürzesten Weg nach Marsdorf“

  1. Avatar von Gisela Benseler

    Ich habe es bei mir angezeigt.

    1. Avatar von warumichradfahre

      🙏

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