Enkeldienst extended: Liegedreirad-Cruisen im Garather Forst, Bäche im Wandel & Hilfe für Gravelbikerinnen
Wieder einmal stand bei mir „Enkeldienst extended“ auf dem Programm – und das bedeutet natürlich: Ziemlich viel Radfahren in, nach und rund um Langenfeld! Diesmal hatte ich für die komplette Dosis Alltags- und Tourenmobilität meinen #BlauerSkorpion am Start.
Dabei fällt mir ehrlich gesagt gerade ein, dass ich das komplette Gespann mit angehängtem Thule-Kinderanhänger noch immer nicht fotografiert habe. Das werde ich definitiv noch nachholen! Aber ich bin mir sicher, die meisten von euch können sich den recht eindrucksvollen Zug aus Liegedreirad und Kinderanhänger auch so schon gut vorstellen.
Mit dem Liegetrike entspannt durch den Garather Forst
Nachdem ich am Mittwoch auf einer ordentlich langen Runde sogar bis nach Hilden durchgezogen hatte, ging es am Donnerstag in den Garather Forst und weiter zum Schloss Garath. Seitdem ich vor einiger Zeit gerafft habe, wie einfach und unkompliziert man von Langenfeld aus dorthin gelangt, war ich jetzt schon zum zweiten Mal auf dieser Ecke unterwegs.
Der Weg durch den Wald mit seinen denkbar wenigen Straßenquerungen ist von Langenfeld aus einfach wunderschön zu fahren. Und das Areal rund um das Schloss Garath lädt schlicht dazu ein, entspannt durchzugelegen und die Kulisse zu genießen.
Mit dem Skorpion rollt sich das ehrlich gesagt noch einen Ticken geschmeidiger als mit dem Brompton:
- Tempo null Problem: Ich kann beliebig langsam dahincruisen, ohne ins Schlingern zu geraten.
- Gelassenheit auf Wegen: Auf Unebenheiten und kleine Widrigkeiten des Waldbodens muss ich nicht akribisch achten – die drei Räder gleichen das fahrwerksseitig extrem entspannt aus (auch wenn man durch die drei Spuren natürlich jede Bodenwelle spürt).
Wie schön die Runde war, könnt ihr euch direkt im eingebundenen COROS 3D-Flyover-Video anschauen!
Wasser ist zurück: Burbach & Galkhauser Bach wieder gefüllt
Besonders gefreut hat mich eine Entdeckung am Wegesrand: Erinnert ihr euch noch an meinen Blogbeitrag Mitte August „Wenn der Bach verschwindet“,
als ich schockiert über die völlig ausgetrockneten Betten von Burbach und Galkhauser Bach berichtet hatte?
Nach den ausgiebigen Regenfällen der letzten Tage sind beide Bäche wieder ordentlich mit Wasser gefüllt! Es ist wirklich krass, welche extremen Veränderungen sich in der Natur innerhalb weniger Wochen abspielen – von kompletter Dürre zu munter plätschernden Fließgewässern.


Pannenhilfe unterwegs & Entspannung im Bürgerpark
Auf der Rückfahrt gab es dann noch eine kleine ungeplante Zwischenstation: Eine junge Gravelbike-Fahrerin aus Monheim stand mit einem platten Reifen am Wegesrand. Kurzerhand half ich beim Schlauchwechsel. Als der neue Schlauch saß und die Luft hielt, musste ich allerdings zügig weiterrollen, weil mein kleiner Co-Pilot im Thule-Anhänger ob der langen Stehzeit langsam ein energisches Veto einlegte. Wenig später zog die Fahrerin dann aber strahlend, mit funktionstüchtigem Reifen und einem freundlichen Gruß wieder an uns vorbei – so muss das sein!
Das eigentliche Etappenziel unseres Ausflugs war schließlich der Bürgerpark in Langenfeld. Eine tolle grüne Oase:
- Auf der großen Grünfläche schlugen sich gerade zahlreiche Kormorane die Bäuche voll – sehr zur lautstarken Begeisterung meines Enkels!
- Mehrere Spielplätze (inklusive Wasserspielplatz) und ein Restaurant mit angrenzenden Wasserspielen sorgten für perfekte Erholung.
- Und natürlich durfte das obligatorische Eis für den Enkel (und mich!) zum Abschluss nicht fehlen.
Über die vielen beeindruckenden Schlösser im Düsseldorfer Süden sowie die zusammenhängenden Grüngebiete zwischen Düsseldorf, Hilden und Langenfeld werde ich demnächst noch einmal gesondert und tiefgehender berichten. Das war jetzt erst einmal der reine Reisebericht aus dem Sattel – die ausführlichen Recherchen folgen später!
Euer Axel!


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