Essen, essen essen

Über Trinken auf der Tour #VOMDOMZUMTURM habe ich ja schon geschrieben.

Ich muss zugeben, dass ich da am meisten von den Vorbereitungen von Wolfgang profitiert habe. Was ich bisher nämlich nie gemacht hatte bei solchen 24 Stunden Fahrten: dauernd essen. Das muss man aber, wenn man seinen Energiehaushalt einigermaßen im Griff behalten will.

Vorbereitet hatten wir vor allem Riegel in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch hier hatte Wolfgang wertvolle Vorarbeit geleistet und fast die gesamte Müsliriegel Landschaft durchgetestet und in einer Excel Datei dokumentiert.

Etliche der Riegel hatte ich dann auch dabei. Allerdings hatte ich auch noch „Hafervoll“ im Gepäck. Die gibt es mittlerweile auch bei Lidl. Sie sind sehr kalorienreich, leicht zu essen und es gibt sie in mehreren schmackhaften Ausführungen, alle nicht zu süß. Die hatte Wolfgang nicht in der Liste.

Meine vorbereitete Sammlung sah so aus:

Hihi.

Wir aßen praktisch dauernd (also alle sehr zeitgesteuert, nicht hunger- oder pausengesteuert). Da wir nur Wasser tranken, mussten wir ja unsere gesamte Energie essen. Ich hatte mir meine nächsten Rationen in einer Tasche auf den Oberrohr zurecht gestopft (siehe Titelbild). Suboptimal, denn bei sehr unebener Straße verlor ich einige Kalorien an den Asphalt.

Aber, die Strategie ging auf. Hungerast war nicht. Wir hatten alle genug Energie für die lange Fahrt.

Dennoch ein paar Lehren:

Irgendwann konnte ich das süße Zeug nicht mehr sehen. Auch, wenn es gar nicht so süß war, wie zum Beispiel die Hafervoll. Aber das nächste Mal würde ich früher anfangen, salziges dazuzupacken, zum Beispiel die Tuc.

Irgendwann musste es was Warmes und herzhaftes sein. Deswegen sind wir eingekehrt, das würde ich immer einplanen.

Ich hatte keine Nüsse dabei, weil ich die irgendwie nicht unterbekommen hab. Dabei sind sie gute Energielieferanten und schmecken neutral. Das nächste Mal werde ich welche dabei haben.

Noch ein Fazit. Wolfgang hatte im Vorfeld immer gesagt, dass wir, wenn wir richtig essen und trinken würden, keinen Gewichtsverlust hätten. Das ist bei mir definitiv anders, ich habe fast vier Kilogramm verloren. Ob das nur auf die Fahrt zurückzuführen ist oder auch auf andere Umstände , kann ich nicht sagen.

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